Pressekonferenz - BSGH Mindestlohn - Renate Scheichelbauer-Schuster

„Was den Mindestlohn betrifft, sind nicht alle unserer Betriebe soweit, die Mehrkosten - gerade wenn man sich die Branchenzahlen im Detail ansieht - zu verdauen. Hauptfokus ist für uns, dass sich die Qualifizierung für die MitarbeiterInnen lohnt und ein Anreiz besteht, die Ausbildung zum Facharbeiter zu machen", betonte Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk.

Kapitel

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Renate Scheichelbauer-Schuster hebt die wirtschaftliche Vernunft bei aktuellen Lohnabschlüssen hervor und verweist am Beispiel der Friseure auf bereits erreichte Regelungen zur flexiblen Arbeitszeit. Sie warnt vor den Forderungen der Arbeiterkammer nach einem höheren Mindestlohn, da die in Österreich üblichen 14 Monatsgehälter das Gehaltsniveau bereits deutlich über das EU-Niveau heben würden. Um die Betriebe nicht zu gefährden, fordert sie staatliche Abfederungsmaßnahmen wie steuerliche Entlastungen sowie eine entsprechende Flexibilisierung der Arbeitszeit durch die Arbeitnehmerseite.

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4. April 2017

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Thomas Blauensteiner


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