Kapitel
KI ZUSAMMENFASSUNG
Die Vertretung des Handwerks und Gewerbes lehnt die geplante gesetzliche Angleichung der Kündigungsfristen von Arbeitern an das Niveau der Angestellten ab, da dies ohne Einbindung der betroffenen Branchen geschehe. Es wird gewarnt, dass die mangelnde Flexibilität bei witterungsbedingten Unterbrechungen oder Auftragsrückgängen die Betriebe finanziell überlasten und den Wirtschaftsstandort Österreich im internationalen Wettbewerb schwächen könnte. Statt einer gesetzlichen Regelung fordert der Sprecher praxisgerechte Lösungen auf Ebene der Kollektivverträge, um eine Reduzierung der Stammbelegschaft zu verhindern.
