„Billigstbieter ruinieren heimische Bauwirtschaft!“

Die Sozialpartner schlagen Alarm: immer mehr steirische Unternehmen im Bau- und Baunebengewerbe kommen ins Trudeln, weil öffentliche Aufträge immer öfter an zumeist ausländische Billigstanbieter vergeben werden. Die Folge: Lohn- und Sozialdumping, steigende Arbeitslosigkeit und sinkende Lehrlingszahlen. Mit der Initiative „Faire Vergaben sichern Arbeitsplätze“ wollen die Sozialpartner jetzt erreichen, dass öffentliche Aufträge künftig nach dem Bestbieter-Prinzip vergeben werden. Dasselbe fordern auch die Experten, die im Rahmen einer Enquete des Wirtschaftspolitischen Beirats der WKO Steiermark zum Thema „Regionale Auftragsvergabe“ mehr Chancen für heimische KMU einmahnen.

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Die heimische Bauwirtschaft sieht sich durch die Vergabe öffentlicher Aufträge an ausländische Billigstbieter massiv gefährdet, was unter anderem zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit in der steirischen Baubranche geführt hat. Sozialpartner fordern daher eine Novelle des Bundesvergabegesetzes zur Einführung eines Bestbieterprinzips, bei dem neben dem Preis auch Kriterien wie die Ausbildung von Lehrlingen, Regionalität und Qualifikation gewichtet werden sollen. Durch gezielten politischen Druck soll sichergestellt werden, dass heimische Betriebe wieder faire Vergabechancen erhalten.

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13. Mai 2014

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