Pressekonferenz - Freihandelspolitik - Christoph Badelt (WIFO)

Vor allem stärkere Handelsbeziehungen zu Partnerländern außerhalb der EU würden die österreichische Außenwirtschaft weniger krisenanfällig machen: „Österreich hat von der europäischen Integration wirtschaftlich stark profitiert. Die starke Fokussierung auf den EU-Raum kann aber zugleich eine Schwachstelle sein“, sagt WIFO-Chef Badelt.

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Der Außenhandel ist für den Wohlstand Österreichs essenziell, was sich an der Steigerung der Exportquote von 33,6 Prozent im Jahr 1995 auf 53,1 Prozent im Jahr 2015 zeigt. Während das CETA-Abkommen sachlich als vorteilhaft bewertet wird, stellen die US-Handelspolitik und mögliche Handelskriege ein Risiko für den Exportsektor und die damit verbundenen 80.000 Arbeitsplätze dar. Solche protektionistischen Maßnahmen könnten jedoch letztlich auch der US-Wirtschaft durch steigende Kosten erheblich schaden.

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1. Februar 2017

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Mag. Norbert Leithner


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