Bestbieterprinzip - nicht das billigste Angebot siegt

Wie soll denn da die heimische Wirtschaft noch mithalten? Im Ausland können Produkte billiger produziert werden, hohe Lohn-Nebenkosten fallen weg, strenge Arbeitsauflagen müssen nicht eingehalten werden Damit die Wirtschaft zu mehr Aufträgen kommt und nicht mit ausländischen Billigst-Produzenten konkurrieren muss, ist bei öffentlichen Aufträgen seit 1. März ein neues Vergabegesetz in Kraft. Klaus Schobesberger, Obmann der Wirtschaftskammer Linz Stadt, hat sich bei Valetta Sonnenschutztechnik vor Ort informiert was das Bestbieterprinzip für die heimische Wirtschaft bringt.

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Durch das neue Vergabegesetz werden öffentliche Aufträge nicht mehr zwingend nach dem günstigsten Preis, sondern nach dem Bestbieterprinzip vergeben, wobei Kriterien wie die Ausbildung von Lehrlingen, lokale Wertschöpfung und Produktqualität entscheidend sind. Diese Regelung soll den Preisdruck auf heimische Unternehmen senken sowie Lohn- und Sozialdumping entgegenwirken. Um auch kleineren Firmen mehr Vorteile zu ermöglichen, plant die Wirtschaftskammer zudem, die Grenze für die freie Vergabe von Aufträgen unter einer Million Euro nach unten zu setzen.

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23. Mai 2016

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