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Die oberösterreichische Wirtschaft stellt rund 450.000 Arbeitsplätze sowie über 22.500 Lehrstellen bereit und finanziert fast 60 Prozent des Sozialstaates. Die Wirtschaftskammer kritisiert dabei die hohe Abgabenquote, den bürokratischen Aufwand sowie das Paradoxon aus steigender Arbeitslosigkeit und gleichzeitigem Personalmangel in den Betrieben. Zudem warnt sie vor einer Schwächung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit durch Forderungen nach Arbeitszeitverkürzungen, da jeder zweite Arbeitsplatz im Land von Exporten abhängt.
