Steuerbürokratie ist inakzeptabel

„Dass wir bei der Steuerbelastung im Spitzenfeld liegen, ist eine schwere Hypothek für unser Land. Dass wir auch bei der Steuerbürokratie eine Top-Position haben, ist aber inakzeptabel“, betont Rudolf Trauner. Diese Doppelbelastung ärgert den Präsidenten der WKO Oberösterreich umso mehr, als ein Bürokratieabbau aufkommensneutral wäre – also den Staat nichts kosten würde. „Unsere Steuerbürokratie ist ein Bremsklotz für die Wirtschaft und ein echter Sanierungsfall“, erklärt Trauner. Deshalb fordert er endlich ein klares Bekenntnis zur Modernisierung des antiquierten Systems. So wäre für die Betriebe etwa die Zulassung elektronischer Rechnungen eine enorme Entlastung. „Deshalb brauchen wir endlich die Gleichstellung von pdf-Rechnungen mit Papierrechnungen nach deutschem Vorbild“, sagt Trauner. „Wir müssen alles unternehmen, damit die Steuerbürokratie nicht die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe bremst.“

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Ab dem 1. Januar 2013 werden in Österreich elektronische Rechnungen Papierbelegen gleichgestellt, um durch Automatisierung Fehler zu vermeiden und das Steuersystem zu modernisieren. Die Wirtschaftskammer Oberösterreich fordert zudem die Einführung eines Handwerkerbonus für Renovierungen im Privatbereich, der jährlich bis zu 6.000 Euro über ein Refundierungsverfahren abdecken soll. Diese Maßnahme dient dazu, Schwarzarbeit zu bekämpfen und die Konjunktur durch die Förderung ordentlicher Unternehmen zu stützen.

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27. November 2012

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