Laut Nationalem Qualifikationsrahmen NQR befinden sich ab sofort der Meisterbrief und der Bachelor-Studienabschluss auf demselben Niveau. Jetzt fordert die WKO Steiermark auch eine Gleichstellung hinsichtlich der Ausbildungskosten, klaffen diese doch eklatant auseinander. Während der Meisterlehrgang praktisch zur Gänze selbst zu bezahlen ist, kommt für Studierende zum überwiegend größten Teil der Steuerzahler auf. WKO Präsident Josef Herk ortet hier auch verfassungsrechtliche Bedenken.
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Der Meisterbrief ist im Rahmen des nationalen Qualifikationsrahmens nun formal dem akademischen Bachelor gleichgestellt. Trotz dieser Gleichwertigkeit besteht ein finanzielles Ungleichgewicht, da das Studium staatlich finanziert wird, während die Kosten für die Meisterausbildung von den Auszubildenden selbst getragen werden müssen. Die WKU fordert daher eine finanzielle Gleichstellung beider Bildungswege sowie eine Diskussion über deren Wertigkeit, um der Sicherung von Fachkräften gerecht zu werden.
