Im postindustriellen Zeitalter wird Arbeit auf völlig neuartige Weise organisiert werden. Das heutige Lohnarbeitssystem und die großindustrielle Produktion werden ersetzt werden von agilen, flexiblen, hochtechnisierten, dezentralen, weitaus effizienteren Gemeinschaftswerkstätten. Die High-Tech- Eigenproduktionl bringt neue materielle Unabhängigkeit und freie Zeit, Eigenzeit. "Wir werden das tun, was wir wirklich wirklich wollen. Dies wird unsere gesamte Kultur verändern." (Frithjof Bergmann) Frithjof Bergmann ist einer der international renommiertesten Vordenker für neue Arbeitssysteme und eine schillernde Persönlichkeit. Er ist Prof. für Philosophie und Anthropologie an der University of Michigan und berät neben Regierungen oder Konzernen wie General Motors auch Jugendliche und Obdachlose. Sein Buch "Neue Arbeit, neue Kultur" ist eines der herausragenden Werke neuer lutopischer Literatur.
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Frithjof Bergmann diskutiert Ansätze zur „Neuen Arbeit“ und erläutert, dass Menschen, die ihre wahre Bestimmung gefunden haben, dies durch eine sichtbare Leichtigkeit in ihrem Handeln zeigen. Die Implementierung dieser Ideen in der Politik wird aufgrund kurzfristiger Legislaturperioden als schwierig bewertet, weshalb Bergmann auf gesellschaftliche Werteumstellungen und Unterstützungsmöglichkeiten wie Stipendien setzt. Sein Modell verbindet unternehmerische Selbstverwirklichung mit sozialen Aspekten und befürwortet dabei den wirtschaftlichen Wettbewerb gegenüber staatlichen Subventionen für nicht wettbewerbsfähige Betriebe.
