Eine deutliche Warnung vor weiteren Belastungen für Wirtschaft und Landwirtschaft sprachen heute LWK-Präsident Johann Mößler und WK-Präsident Jürgen Mandl aus. So werde etwa die immer wieder ins Spiel gebrachte flächendeckende Bemautung auch auf Landesstraßen zu einer Verteuerung der Produkte für Konsumenten, zu einer Belastung der Transporteure und zu einer weiteren Einkommensverschlechterung der bäuerlichen Produzenten führen. Mandl: "Wer angesichts der enormen Belastung der Betriebe, aber auch der sinkenden Wettbewerbsfähigkeit Österreichs und der steigenden Arbeitslosenzahlen den Ernst der Lage nicht erkannt hat und glaubt, die öffentliche Hand könne mit der flächendeckenden Lkw-Maut noch mehr zulangen, der gefährdet den Wirtschaftsstandort, der in aktuellen internationalen Rankings ohnehin immer weiter zurückfällt."
Kapitel
KI ZUSAMMENFASSUNG
Die geplante flächendeckende Lkw-Maut wird als Gefahr für die Standortqualität Österreichs sowie als Angriff auf den ländlichen Raum, die Landwirtschaft und die Transportindustrie gewertet. Anstatt durch neue Gebühren die Kosten zu erhöhen, sollten laut Kritikern Verwaltungsprozesse vereinfacht und Arbeitskosten gesenkt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Parallel dazu wird gefordert, die Regionalität durch den verstärkten Einsatz lokaler Produkte in öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen zu fördern.
