2-155 Megabit-, Gigabit- und Terabit-Netzwerke sind ideal für Multimedia, Internet und Video. Jeder Teilnehmer kann Ende 1998 (geplant) durch Teilnehmerselbstwahl veschiedene Dienste auch direkt nutzen. Diese werden dann nicht nur - wie gegenwärtig noch Standard - permanent, sondern auch gebührenschonend stundenweise den angeschlossenen Teilnehmern zur Verfügung stehen. ATM beinhaltet eine Qualitätsgarantie. Video kann in höchster Qualität, interaktiv und dreidimensional übertragen werden. Die Verbindung zum Teilnehmer erfolgt über ADSL (Asynchronous Digital Subscriber Line). Diese Verkabelung wird über herkömmliche Kupfer-Telefonkabel realisiert und kann bis zu 5 Mbit/s an die angeschlossenen Clients übertragen. Der Nachteil besteht derzeit jedoch noch darin, daß aufgrund technischer Beschränkungen nur innerhalb eines Radius von zweieinhalb Kilometer Entfernung bis zum nächsten Wählamt eine ADSL-Leitung zur Verfügung gestellt werden kann.
Kapitel
KI ZUSAMMENFASSUNG
Dipl.-Ing. Karl Kreuzhuber erläutert die ATM-Technologie als leistungsfähiges Backbone für das „Second Web“, welches durch Skalierbarkeit und Flexibilität Sprache, Video sowie Internetdaten bedarfsgerecht bereitstellen kann. Das Netz ermöglicht hochqualitative Dienste wie Videokonferenzen oder virtuelle Realität und wird bereits für Universitäten, Forschungseinrichtungen sowie Industrieunternehmen genutzt. Durch den Ausbau der Infrastruktur und neue Zugangstechnologien wie ADSL sollen zukünftig auch weitere Multimedia-Anwendungen und eine breitere Vernetzung realisiert werden.
