Tax Freedom Day: Arbeiten (nur) für den Staat?

HL: Tax Freedom Day: Arbeiten (nur) für den Staat? BB: Josef Herk Präsident WKO Steiermark Ewald Verhounig Institut f. Wirtschafts- u. Standortentwicklung Burkhard Neuper Landesvors. JW-Steiermark Statistisch gesehen haben Herr und Frau Österreicher heuer bis zum 12. August ausschließlich für den Finanzminister gearbeitet. Das belegt eine Studie des Austrian Economics Center, die einmal jährlich den so genannten „Tax Freedom Day“ berechnet – also den Tag, an dem sämtliche Steuern und Abgaben für ein Jahr geleistet sind und das tatsächliche „Verdienen“ beginnt. Weil sich dieser Tag allein in den letzten 10 Jahren um 2 Wochen nach hinten verschoben hat, fordern WKO Steiermark und Junge Wirtschaft einmal mehr dringend Struktur-Reformen ein.

mit: Josef Herk,Präsident WKO Steiermark Ewald Verhounig, Institut f. Wirtschafts- u. Standortentwicklung Burkhard Neuper, Landesvors. JW-Steiermark

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Trotz steigender Steuereinnahmen führen hohe Ausgaben für Verwaltung, Pensionen und Soziales dazu, dass der Tax Freedom Day in Österreich auf Mitte August nach hinten gerückt ist. Die hohen Lohnnebenkosten beeinträchtigen die Wettbewerbsfähigkeit und belasten besonders Unternehmer, was Investitionen am Standort erschwert. Als Lösung werden Strukturreformen zur Senkung staatlicher Ausgaben in Bereichen wie dem Gesundheitswesen oder der Sozialversicherung sowie eine Indexierung der Grenzsteuersätze gefordert.

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12. August 2014

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