Gegen den „Ausverkauf des letzten Tafelsilbers“ stemmt sich Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher. Nachdem es gelungen sei, vom Erlös des Hypo-Verkaufs in Höhe von 830 Millionen Euro wenigstens 500 Millionen im Zukunftsfonds in Sicherheit zu bringen, sei die nunmehr im Wahlkampf vom Zaun gebrochene politische Diskussion um eine Auflösung des Fonds ein "Unsinn par excellence", wetterte Pacher am 22. Jänner 2013 bei einem Pressegespräch gegen Wahlkampfideen wie das Familien-, Bau- oder Gesundheitsgeld.
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Der aus den Erträgen des Hypo-Verkaufs stammende Zukunftsfonds dient der Sicherung von Arbeitsplätzen und Einkommen in Kärnten und ist durch eine Zweidrittelmehrheit geschützt. Entgegen dem Vorhaben der Landespolitik, das Vermögen für Konsumzwecke einzusetzen, soll der Fonds weiterhin Projekte in den Bereichen Bildung, Ausbildung sowie Forschung und Entwicklung unterstützen. Als konkreter Vorschlag wird die Einrichtung eines Kärntner Wachstumsfonds zur Förderung zukunftsträchtiger Unternehmen durch Beteiligungen genannt.
