Obwohl mehr produziert wird als je zuvor, steigen Arbeitslosigkeit und Geldknappheit für die überwiegende Mehrzahl der Menschen. Kapital flieht sekundenschnell in Regionen mit den niedrigsten ökologischen und sozialen Standards. Bernard Lietaer entwirft in seinem Bericht an den Club of Rome seinen Entwurf eines regional und global nachhaltigen Finanzsystems. In einem verblüffenden Szenario entwirft Lietaer mit Regio und Terra visionäre, lokale und multinationale Währungen für nachhaltigen Wohlstand in der einen Welt. Bernard Lietaer war Präsident des elektronischen Zahlungssystems in Belgien, leitete die Einführung des Euro -Vorgängers ECU, war Direktor eines der größten und erfolgreichsten Hedgefonds, Gastprofessor für "Sustainable Resources" an der Universität Berkeley, heute Professor an der Naropa University in Boulder (USA). Er ist aufgrund seiner praktischen Erfahrung auf höchster Ebene einer der außergewöhnlichsten und angesehensten Experten für neue Währungssysteme.
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Bernhard Lietaer erläutert alternative Währungssysteme, wie etwa Projekte in Boulder, die umweltfreundliches Verhalten und den Wissensaustausch durch Komplementärwährungen fördern sollen. Er warnt vor der Unzulänglichkeit des aktuellen Geldsystems zur Lösung globaler Krisen und sieht eine signifikante Wahrscheinlichkeit für einen Zusammenbruch des US-Dollars. Durch den Einsatz von regionalen Währungen und Mechanismen wie Demurage möchte er zudem die Anzahl der Transaktionen erhöhen und langfristiges Planen ermöglichen.
