Chemikalien wurden bisher bevorzugt im Batch-Betrieb, also in Einzelchargen hergestellt. Mit kontinuierlichen Verfahren soll es nun schneller gehen und dabei ist auch das Prozessieren von Feststoffen kein Problem.
In der Chemie und bei Pharmafirmen wird derzeit noch bevorzugt im Batchbetrieb gearbeitet, also in einzelnen Chargen produziert. Das steirische Unternehmen Microinnova macht seinen Kundinnen und Kunden einen – jeweils maßgeschneiderten – Umstieg auf kontinuierliche Systeme unter Einsatz von Durchflussapparaten schmackhaft. Die kontinuierliche Prozessführung hat das Potenzial, die Dauer (teilweise auf ein 700-stel) und Kosten chemischer Reaktionen sowie die Menge an dabei entstehenden Abfallprodukten zu reduzieren. Mit Kundinnen und Kunden in Europa und Asien konnte Microinnova dank des neuen Zugangs ihren Umsatz in den letzten zwei Jahren verdoppeln.
KI ZUSAMMENFASSUNG
Micro Innova Engineering GmbH entwickelt mit dem Projekt „Continuous Manufacturing with Solids“ kontinuierliche Herstellungsprozesse für die Chemie- und Pharmaindustrie. Durch den Einsatz von Durchflussapparaten statt herkömmlicher Chargenverfahren sollen Medikamente kostengünstiger hergestellt und Kunststoffe auf Basis von Biomasse produziert werden. Die Technologie ermöglicht eine zehnmal schnellere Produktion, kleinere Anlagen, höhere Ausbeuten sowie geringere Abfallmengen und Energieeinsparungen von bis zu 15 %.
