Experte: „Flächen-Maut wäre Schildbürger-Streich!“

Wortwörtlich als „Schildbürger-Streich“ bezeichnet der international renommierte Transportwirtschaftsexperte Sebastian Kummer die Pläne zur Einführung einer flächendeckenden LKW-Maut, mit der die Politik Geld für die Straßensanierung lukrieren will. Zu teuer in Anschaffung und Betrieb, schwer zu administrieren und vor allem übermäßig belastend für den Wirtschaftsstandort lauten die auf Studien gestützten Argumente des Experten. Im Rahmen einer Enquete des wirtschaftspolitischen Beirats der WKO Steiermark zum Thema Verkehrspolitik diskutieren UnternehmerInnen und Landespolitik über Alternativen.

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Aufgrund maroder Landesstraßen in der Steiermark und eines jährlichen Sanierungsbedarfs von etwa 50 Millionen Euro wird die Einführung einer flächendeckenden Lkw-Maut geprüft. Der Experte Sebastian Kummer kritisiert dieses Vorhaben als unverhältnismäßig teuer sowie belastend für Unternehmen in strukturschwachen Regionen, weshalb auch Wirtschaftsvertreter das Modell ablehnen. Als Alternativen zur Maut werden eine effizientere Mittelverwendung oder eine moderate Erhöhung der Mineralölsteuer diskutiert.

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20. April 2016

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