Der vierte WKÖ-Kongress am 27.10.2014 widmet sich im ersten Teil den europäischen bzw. internationalen Entwicklungen rund ums Thema E-Rechnung. Die EU schreibt vor, dass spätestens ab 2019 alle dem Vergaberecht unterliegenden Institutionen (d.h. neben Bund auch Länder, Gemeinden etc.) strukturierte, elektronische Rechnungen annehmen können müssen. Dafür ist die Ausarbeitung eines europäischen Standards geplant, der die bisherigen Probleme bei der Interoperabilität der grenzüberschreitenden E-Rechnung beseitigen soll. Mit ZUGFeRD 1.0 wurde kürzlich auch in Deutschland ein einheitliches Datenformat für den Austausch von elektronischen Rechnungen zwischen Wirtschaft und Verwaltung etabliert. Im zweiten Teil des Kongresses diskutiert eine Experten-Runde die bisherige Implementierung der verpflichtenden E-Rechnung an den Bund und die künftige Entwicklung der strukturierten E-Rechnung in Österreich.
KI ZUSAMMENFASSUNG
Das Forum für elektronische Rechnung in Deutschland (FeRD) setzt sich branchenübergreifend für die Akzeptanz und Verbreitung von E-Rechnungen in der Wirtschaft sowie der öffentlichen Verwaltung ein. Ein zentrales Element ist das Format „Zugpferd“, welches auf internationalen Standards basiert und darauf abzielt, strukturierte Rechnungsdaten effizient zu nutzen. Durch die Integration von XML-Daten in PDF/A-3-Dateien wird ein hybrides Format geschaffen, das sowohl die menschliche Lesbarkeit als auch eine automatisierte maschinelle Verarbeitung ermöglicht.
