EU-Klimapolitik: 10.000 steirische Jobs gefährdet!

Es sind alarmierende Zahlen für die Zukunft der Steiermark als Industrie-Standort: laut einer aktuellen IWS-Studie droht unserem Bundesland durch die Klimaschutzpläne der EU-Kommission in derzeitiger Form – Stichwort CO2-Zertifikate - der Verlust von bis zu 10.000 Arbeitsplätzen in der Industrie. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit voestalpine-Vorstand Franz Kainersdorfer fordert WKO Steiermark-Präsident Josef Herk Ausnahmeregelungen, um den Industriestandort Steiermark zu erhalten.

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Die angestrebte EU-Klimapolitik zur Senkung der CO2-Emissionen gefährdet laut einer Studie bis zu 10.000 Arbeitsplätze in der Steiermark, da energieintensive Unternehmen wie Föst-Alpine mit massiven Mehrkosten für CO2-Zertifikate konfrontiert sind. Es besteht die Gefahr einer industriellen Abwanderung, was den weltweiten CO2-Ausstoß durch die Verlagerung der Produktion in Länder wie China oder Indien kaum reduzieren würde. Um den Standort zu sichern, fordert die Wirtschaftskammer Steiermark dringend Ausnahmeregelungen für jene Emissionen, die trotz des Einsatzes bester verfügbarer Technologien unvermeidbar bleiben.

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9. April 2014

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