Leicht rückläufig bewerten die Kärntner Gewerbe-und Handwerksbetriebe die aktuelle Konjunktursituation: So lautet das Ergebnis der jüngsten Konjunkturumfrage von KMU Forschung Austria bei insgesamt 436 Kärntner Betrieben mit ca. 5.500 Beschäftigten. Die Auftragseingänge sind wertmäßig gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent gesunken und derzeit stagnieren auch die Umsätze, Auswirkungen auf die Beschäftigungslage erwartet Spartenobmann Klaus Peter Kronlechner nicht: "Wir bleiben mit über 12.000 aktiven Mitgliedsbetrieben, 47.000 Mitarbeitern und an die 4.000 Lehrlingen die große Konstante in der heimischen Wirtschaft."
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Trotz eines Rückgangs der gesamten Sparte um etwa 1,7 % bleibt das Gewerbe und Handwerk ein stabiler Faktor für die Kärntner Wirtschaft, wobei der Konsumgüterbereich wächst, während im Bauwesen starke Auftragsrückgänge zu verzeichnen sind. Während niedrige Zinsen die durch Basel III steigenden Finanzierungskosten kompensieren, stellt der Mangel an Fachkräften und Lehrlingen ein großes Problem für die kommenden fünf Jahre dar. Der Beschäftigtenstand wird voraussichtlich stabil bleiben oder leicht steigen, weshalb Programme zur Förderung der Berufsausbildung und Karriere mit Lehre wichtig sind.
