Es sind durchwegs „heiße Eisen“, die die Delegierten des steirischen Wirtschaftsparlaments in ihrer heurigen Sommersitzung zu behandeln haben: ob Arbeitszeitdebatte, Sozialversicherungsreform, WKO-Reform, Asylfrage oder DSGVO: die steirischen Unternehmervertreter schärfen ihre Positionen und fordern unter anderem ein Ende der Panikmache rund um die Ausweitung der Höchstarbeitszeit.
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Im Rahmen der Sommersitzung des steirischen Wirtschaftsparlaments verteidigte WKU-Steiermark-Präsident Josef Herg die Arbeitszeitflexibilisierung sowie die paritätische Mitwirkung der Arbeitgeber bei der Zusammenlegung der Sozialversicherungen. Er hob zudem Initiativen wie die Cyber Security Hotline und den Kampf gegen die Übererfüllung von EU-Vorgaben hervor, während Kammerdirektor Karl-Heinz Dernoschek ein Mitgliederwachstum und hohe Servicezahlen meldete. Um den Erwartungen der Mitglieder gerecht zu werden, wurde eine Neuausrichtung der WKO hin zu einer lösungsorientierten Interessenspolitik angekündigt.
