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Rund 300 Gewerkschaftsdemonstranten protestieren vor der Druckerei Klamfer für die Wiederinkraftsetzung des im Juni ausgelaufenen Kollektivvertrags. Da sich die Sozialpartner nicht auf eine neue Verhandlungsbasis einigen konnten, hat die Geschäftsführung individuelle Dienstverträge mit den Mitarbeitern geschlossen, was laut Gewerkschaft zu finanziellen Einbußen führt. Während die Gewerkschaft behauptet, die Belegschaft habe unter Druck zugestimmt, betonen Mitarbeitervertreter die Freiwilligkeit der Verträge und unterstützen das Unternehmen. Sollten zeitnah keine Verhandlungen mit der Wirtschaftskammer zustande kommen, droht die Gewerkschaft mit einer Ausweitung des Protests.
