Tunnel müssen nicht nur gebohrt, sondern auch mit einer Auskleidung versehenwerden. Dazu gibt es riesige Tunnelvortriebsmaschinen, die präzisest entlang der geplanten Tunnelachse navigiert werden sollten. Dank modernster Sensoren, Hard- und Software gelingt das dem TAUROS-Schildkamera- und -schwanzluftmesssystem der Geodata aus Leoben auf +/- 1-2 cm – ein neuer Rekord. Möglich ist das, da nicht mehr nur mit Lasern, sondern auch mit neuen Technologien, z.B. Ultraschalldistanzmessung, gearbeitet wird. Zudem läuft alles automatischer ab, was den Maschinenfahrer/innen die Arbeit erleichtert. Das neue System ist außerdem kostengünstiger als herkömmliche Systeme. Nur einen Tag hatte Geodata beim Projekt Koralmtunnel Zeit, alle Systemkomponenten zum umfassenden Steuerleitsystem zusammenzuführen. Es klappte.
KI ZUSAMMENFASSUNG
Die Geodata Ziviltechnikergesellschaft entwickelte das Steuerleitsystem Tauros für Doppelschild-Tunnelvortriebsmaschinen, um die Navigation entlang der geplanten Tunnelachse zu präzisieren. Im Frontbereich überwacht eine Kamera die 3D-Position des Bohrschildes für eine zentimetergenaue Steuerung, während Distanzmesser im Schildschwanzbereich die Ringfolge der Betonringe optimieren. Das System kann auch auf ältere Maschinen nachgerüstet werden und sorgt für einen effizienteren sowie sichereren Tunnelvortrieb.
