Der vierte WKÖ-Kongress am 27.10.2014 widmet sich im ersten Teil den europäischen bzw. internationalen Entwicklungen rund ums Thema E-Rechnung. Die EU schreibt vor, dass spätestens ab 2019 alle dem Vergaberecht unterliegenden Institutionen (d.h. neben Bund auch Länder, Gemeinden etc.) strukturierte, elektronische Rechnungen annehmen können müssen. Dafür ist die Ausarbeitung eines europäischen Standards geplant, der die bisherigen Probleme bei der Interoperabilität der grenzüberschreitenden E-Rechnung beseitigen soll. Mit ZUGFeRD 1.0 wurde kürzlich auch in Deutschland ein einheitliches Datenformat für den Austausch von elektronischen Rechnungen zwischen Wirtschaft und Verwaltung etabliert. Im zweiten Teil des Kongresses diskutiert eine Experten-Runde die bisherige Implementierung der verpflichtenden E-Rechnung an den Bund und die künftige Entwicklung der strukturierten E-Rechnung in Österreich. Moderation: Dr. Oliver Loisel, Atlas Consulting
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Dr. Gerhard Popp beschreibt beim 4. E-Rechnungskongress die erfolgreiche Entwicklung der elektronischen Rechnungsstellung, die trotz anfänglicher Zweifel und technischer Hürden beim Systemzugang nun als Erfolgsgeschichte gilt. Bisher wurden 600.000 E-Rechnungen von 35.000 Firmen abgewickelt, wobei eine Ausweitung des Services auf Länder und Gemeinden angestrebt wird. Ein zentrales Ziel ist es zudem, das wirtschaftliche Potenzial durch die unternehmensinterne Nutzung qualifizierter elektronischer Rechnungen statt einfacher PDFs zu maximieren.
